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In welchen Routinen steckst du fest?

Die 3 Schritte bevor du eine neue Routine finden kannst.

Es ist Dezember und du hast dir bestimmt schon Gedanken dazu gemacht, was du dir für nächstes Jahr vornimmst.

Natürlich könnte ich dir meine 11 Tipps vorstellen, wie du motiviert bleibst und, wie du in 5 Schritten neue Routinen in deinen Alltag etablierst. Aber mal ganz ehrlich: das Problem mit den neuen Vorsätzen beginnt doch schon viel früher. Deswegen hier meine drei Schritte, die es braucht, bevor du überhaupt daran denken kannst, eine neue Routine zu definieren.

 

Erster Schritt (wie immer): Wir beobachten. Damit ist nicht gemeint, dass du dich hinsetzen und darauf warten sollst, dass etwas passiert. Beobachte ganz bewusst dein alltägliches Handeln und deine eigenen Gedanken. Beim morgentlichen Kaffee, während der Autofahrt oder beim E-Mails schreiben. Beobachte dabei ganz bewusst deine Beweggründe und versuche deine Gewohnheiten zu identifizieren.

Diesen Schritt solltest du drei Tage lang wiederholen. So kannst du lernen, Muster in deinen Aktionen zu erkennen, in denen du aktuell „festhängst“.

Schreibe dir nach deiner Zeit des Beobachtens, die Momente und Gewohnheiten auf, welche sich in deinen Tagen wiederholen. Ich rede dabei von den Situationen, welche dein Handeln bewusst und unbewusst beeinflussen.

Auf Basis deiner Liste von notierten Ereignissen, Gedanken und Gewohnheiten der letzten Tage kannst du nun entscheiden, was dir davon gut tut und was nicht.

  • Du sitzt in Besprechungen und schreibst parallel E-Mails. Geht es dir damit gut oder schlecht?
  • Du ärgerst dich über den LKW vor dir im Stau. Gute oder schlechte Laune?
  • Du liest morgens die Nachrichten und trinkst deinen ersten Kaffee. Genießt du die Momente oder bist du gestresst?

Wie gesagt, ich werde dir heute nicht erklären, wie du deinen Morgen verbringen sollst oder das du spätestens um 18 Uhr zu Hause bei deiner Familie am Esstisch sitzen musst. Diese Gewohnheiten sind viel zu individuell, als das ich das entscheiden kann und darf. Was ich dir aber als Rat mitgeben möchte, nimm dir den restlichen Monat Zeit dafür, bewusst deinen Alltag wahrzunehmen.

 

Zum Abschluss die Zusammenfassung der drei Schritte, um dein Bewusstsein zu im Alltag schärfen:

  1. Beobachte deine Gewohnheiten.
  2. Schreibe auf, was sich wiederholt.
  3. Bewerte, was dir gut tut und was nicht. Achte dabei nur auf dich selbst und nicht auf die Meinung anderer.

Sieht banal aus? Ist es auch! Es ist häufig so simpel und dennoch brauchen wir immer mal wieder die Erinnerung daran, was wir gerne tun und was uns Energie raubt. Besonders, wenn der Alltagsstress die Oberhand hat.

Vergiss nicht, dass es dabei nie darum geht in eine Norm zu passen - du musst nicht dem/der Bilderbuch- Geschäftsführer*in oder dem/der Hochleistungssportler*in entsprechen!  Es geht darum, dass du weißt, was gut für dich ist und wie du dieses Bewusstsein nutzen kannst, um deine Erfolge zu feiern

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